Freitag, 20. August 2010

Heimweg

Die gefahrene Route meiner Reise. Knapp 7000km in 20 Tagen. Die roten Punkten stellen Übernachtungen dar.



Die unglaublich netten und witzigen Briten, die ich traf und mit denen ich ganz viel Zeit verbrachte, als ich eigentlich "nur" noch nach Hause fahren wollte. :-)

Ronny und ich vor dem 55Tonnen Truck. Ich bin das erste Mal in einem so grossen Truck mitgefahren - da leuchten die Kinderaugen trotz Müdigkeit. Die schwedischen Trucks sind übrigens länger (um ca. 5m) und schwerer (um 15t) als die Deutschen. :-)


Als ich morgens im Hostel in Oslo aufwache, sind die meisten Zimmergenossen schon am Packen oder bereits weg. Es ist 10Uhr und ab 11Uhr muss man den Folgetag mitzahlen erfahre ich. Mache mich schnell fertig und schaffe es rechtzeitig ohne Probleme. Fruehstuecken bei einem spärlichen aber guenstigen Buffet. Ein Zimmergenosse (aus Bayern) den ich dort zufällig nochmal treffe, berichtet mir, dass er für eine Stunde starkes Sodbrennen nach dem Essen dort hatte. Diese Info kommt für mich leider zu spät, ich esse weiter und bleibe zum Glueck verschont. Anschliessend beginne ich mit den 3 Disziplinen meines heutigen Triathlons.

1. Koffer (je gefühlte 20Kg) bis zur Motorradwerkstatt tragen: die 10min mit der Tram und normale 15Gehminuten entfernt ist. Ich benötige gefühlte 2 Stunden, da ich die schweren Koffer ständig absetzen muss. Nachdem ein Pickupfahrer seine Hilfe verweigerte, frage ich einen Passanten, der auf dem Weg zum Büro zu sein scheint. Er übernimmt einen Koffer und der restliche Weg ist ein gefühltes Kinderspiel, weil wir uns gut unterhalten. In der Werkstatt klappt alles reibungslos und ich starte um 14Uhr aus Oslo um nun den Heimweg anzutreten. Bis nach Rödbyhaven (von dort will ich die Faehre nach Fehmarn nehmen) sind es gut 700km. Die versuche ich heute zu schaffen!

2. Motorradfahren: Ich fahre ca. 150km und muss wegen heftigem Regen und fast leerem Tank einen Stop machen. An der Tanke treffe ich auf 2 sehr nette Engländer - Vicky und Steve. Jetzt beginnt die 3. Disziplin:

3. 90min Quatschen: Wir unterhalten uns prächtig und haben viel Spaß. Die beiden wollen in 3 Monaten mit einem Motorrad durch Europa fahren. Da sie am Anfang ihrer Reise sind, kann ich ihnen meine Erfahrungen berichten, worüber sie sich freuen und einiges vieleicht auch mal ansteuern wollen. Wir scherzen viel und unser Humor ergänzt sich gut.

2. Nochmal fahren: Wir fahren nun gemeinsam in einem perfekten Tempo weiter Richtung Sueden über die Schwedische Grenze. Nach 80km stoppen wir, denn die beiden wollen hier Campen. Nun folgt nochmals Disziplin 3:

3. Wir quatschen wieder viel und haben unendlich viel Spass bevor wir uns verabschieden und die beiden mich für verrueckt erklären noch weiter zu fahren. Denn die Strassen sind meist nass und es ist bereits 19Uhr. Ich tue es, denn ich habe mein Tagesziel in Disziplin 2 (Motorradfahren) noch lange nicht erfüllt. Wir tauschen Kontaktdaten, denn die Beiden wollen auf ihrer Reise auch Berlin sehen. :-)

2. Fahren: leider alleine, doch die Musik im Kopfhörer ist gut. Die Strassen sind meist noch nass aber es regnet nicht mehr. Ich schaffe viele Kilometer. Es wird dunkler und ich reisse mich noch mal zusammen und schaffe nach dem letzten Tank-/Essstop nochmal einige Kilometer. Es ist 23Uhr und ich kann nicht mehr. Das wird mir zu riskant. Ich halte an einer Tanke an. Es halten einige Trucks und ich spreche den Fahrer eines schwedischen Trucks an.
"Entschuldigung? Ich bin Motorradfahrer und muss morgen in Hannover sein. Ich kann nicht mehr. Ist es möglich, dass sie mich ein Stueck mitnehmen?" Er meint dass sein 55Tonnen Truck eigentlich voll sei. Er schaut nochmal. Tür vom Trailer auf und dahinter verbirgt sich der Freiraum für genau ein Motorrad. *grosse Augen bekomm* Er meint:"Hol dein Motorrad auf die Laderampe!" Gesagt, getan und ich fahre vorne im 30m langen schwedischen Truck mit Ronny suedlich von Goeteborg ca. 180km bis Malmö. Wir erzählen viel, denn er ist auch Motorradfahrer. Und ich finde Trucks ja auch iwie spannend. :-) Er lädt mich dann um 1Uhr in Malmö ab und ich hätte noch ca. 250km bis nach Roedbyhaven in Daenemark. Erinnere mich aber an den Hinweis meines Dads, dass in Trelleborg eine Nachtfähre nach Deutschland geht. Trelleborg ist nur 30km entfernt. Die schaffe ich eben noch. Fahre hin und finde den Hafen schnell. Checke ein und habe Glück, die Faehre geht in 60min. Perfekter kann ein Plan nicht funktionieren. Obwohl es gar nicht mein Plan war. :-) In der Schlafkabine ausgeruht und morgens an Board gefruehstueckt, fahre ich die restlichen 250km mehr schlecht als recht aufgrund des dichten Verkehrs bis nach Alfeld bei Hannover zu meinen Eltern. Auf dem Weg statte ich der Hildesheimer Zeitung einen kurzen Besuch ab (hallo Anja) und freue mich auf zu Hause. :-)
Brauche eine Weile bis ich alles realisiere. Das wird wohl noch ne Weile dauern. :-)


Resumé: ich bin in 20 Tagen gut 6500km gefahren. Mein Motorrad hatte keine Probleme gemacht, so soll eine Honda Transalp sein. :-) Es hat mir viel Spass gemacht, die vielen Menschen und Charaktere kennen zu lernen. Auch die Natur und das Reisen war toll. Ich werde so etwas sicher so schnell wie möglich wiederholen....

Ich moechte diesen Blog auch noch dazu nutzen, den Menschen zu danken, die mich in irgend einer Weise unterstuetzt oder mir geholfen haben. Sei es meine Familie, Freunde oder Bekannte. Jede Hilfe, ob technischer, medizinischer, sozialer oder sonst irgendeiner Art oder sei es "nur" ein Gespräch, waren fuer mich viel Wert, denn es hat diese Reise zu dem gemacht, was es geworden ist. Vielen Dank dafür ! ! ! :-) Bis bald....

Donnerstag, 19. August 2010

Oslo

Blick auf einen Teil des Meteoritenkraters. Die Entstehung zu erklæren wuerde den Rahmen hier Sprengen. Nur soviel: Das gesamte Tal dort wurde durch den Einschlag des 200m Meteoriten vor ein paar millionen Jahren geprægt. Sehr eindrucksvoll!!!! Grosse Teile des Granitgesteins waren geschmolzen wie hier auf dem Bild zu sehen. Heute ein Flusslauf....


Ich glaub mich knutscht ein Elch.


Ausblick auf Oslo vom Holmenkollen.



Ich wache morgens auf und fahre direkt zum Meteoritenkrater. Zwei Touris da und wieder ist die Kasse nicht besetzt. Ich Glueckspilz. Bin mit dem Gelænde schon vertaut und laufe direkt zum Herzstueck des Gelændes. Mache meine Fotos und beginne im Regen die letzten 150km nach Oslo. Je weiter ich nach Oslo komme, desto besser wird tatsæchlich das Wetter. In Oslo fahre ich zuerst zum Holmenkollen (Skisprungschanze) und es regnet wieder. Riesiges Teil, was seit 1890(?) regelmæssig erweitert wurde. Noch ist es rund 140m hoch und sehr beeindruckend. 10€ Eintritt und ploetzlich stehe ich vor meinem ersten Elch. Leider ist dieser ausgestopft und ich werde nicht geknutscht. Meine Stiefel quitschen vor Næsse als ich die Treppen hochlaufe. Treffe eine Deutsche Familie, die ein Foto von mir macht und ich von ihnen. Danach ueber diverse Umleitungen (denn der Holmenkollen wird aktuell mal wieder erweitert) zurueck ins Zentrum (Touri-Info) um ein Hostel zu finden. Es gibt nur eins in Oslo, was zentrumsnah ist. Ich fahre hin und bekomme ein Bett in einem 8-Bett-Zimmer (fuer rund 35€), was auch voll wird. 2 Chinesen und der Rest deutsche Kurzurlauber schnarchen spæter um die Wette.
Ich checke ein und will dann schnell zur Motorradwerkstatt wegen der neuen Reifen. An diesem Tag leistet mein Navi ganze Arbeit. Hin und her, quer durch Oslo. Fahren klappt gut. Komme puenktlich 10min nach Ladenschluss da an und ærgere mich, da alles zu ist. Mmh - was nun. Entscheide mich, mein Motorrad da stehen zu lassen und den Schluessel durch die Tuer in die Werkstatt zu werfen. Ok so mache ich das. Alles gesichert, kurz nachgedacht und schluessel in die Werkstatt. NEEIIIINNNN!!!!! An dem Bund war der Schluessel fuer meine Koffer, die bereits sicher verschlossen im Hostel stehen. SCHIT!!! An den Bund komme ich nicht mehr ran. Und ich in diesen nassen Klamotten. Gehe in den Supermarkt nebenan und nach vielem hin und her, kann mir ein junger mann sagen, dass der Besitzer vermutlich in den kommenden Stunden nochmal vorbei schauen wird. Sehr beruhigend!!! Vor allem die 2,5Stunden, die ich zum glueck im Trockenen warte. Ziehe meine Stiefel aus, um die immer noch quitschenden Socken und Stiefel etwas zu trocknen. Schlafe vor dem Laden ein. Pløtzlich erscheint er nach der ewig langen Zeit wie eine Fatamorgana: Hjelpi! Er schaut mich etwas entsetzt an. Ich weiss nicht wie ich ausegesehen habe, aber er nimmt es dann locker, nachdem er meinte:"du wolltest doch heute kommen!" Bin ich ja, nur eben 10min zu spæt! Schluessel genommen und alles klar gemacht, bis morgen! Mit der Bahn eine kleine unspektakulære Oslorundfahrt gemacht und duschen im Hostel. FREU! Das "Hostel Anker"ist uebrigens ein riesiger Komplex, bei dem permanent eine Schlange an der Rezeption ist. 24 Stunden Check-in und Check-out. Wahnsinns kapazitæt dieses gebaeude.
Mache mich dann auf in die Stadt. Finde eine nette Bar ("Garage") mit einheimischen auf einem Hinterhof. Nette Musik und ich komme mit einigen Osloern ins gespræch. Wir leeren 4 Flaschen Wein, und unterhalten uns Multilingual. Sehr witziger Abend. Um drei Uhr morgens lege ich mich zu den anderen Schnarchern. :-)

In Eidslandet


Blick auf das Fjord von Eidslandet aus. Leider habe ich keine Breitbildkamera. Rechts und Links sind hohe Felswænde. :-)


Selbstportrait kurz vor der Paddeltour. kein Foto wird der tollen Landschaft gerecht.
Mit diesem Panoramblick werde ich in der superkalten Hochebene belohnt. Erinnert mich etwas an den GrandCanyon, den ich jedoch noch nie sah. :-) ich frage mich immer wo das Wasser herkommt.


Die nette Kubanerin in ihrer freundlich gruenen Arbeitskleidung. Der Supermarkt hiess passenderweise "Kiwi". Sie freute sich riesig, als ich meine drei norwegischen Sætze, die ich kann rausholte. :-)


Habe mir den abend dann doch einen Campingplatz genommen. Abends in Voss trat ich in Kontakt mit ein paar Rucksackreisenden, die vorueber liefen. 3 Franzosen, die ich eigentlich auf dem Campingplatz wieder treffen wollte. Sah sie aber nicht wieder. Der Campingplatz war recht voll und es war ca. 21:30. Baute das Zelt auf und ging zur toilette, wo ich im Waschraum (Waschmaschine, Trockner) auf eine huebsche Frau traf. Auf meine Frage ob sie Englsich spreche, antwortete sie, sie kann auch deutsch. Marie und ich unterhielten uns, aber die Chemie stimmte irgendwie nicht, sodass der Kontakt recht kurzweilig war. Abends habe ich am See in dem sich die Stadt Voss spiegelte noch einen Wein getrunken und auf das Waschen meiner Sachen verzichtet, da ich keine Lust hatte und ich auch keine Marken fuer die Maschinen mehr bekommen konnte. Am kommenden Morgen wollte ich in Voss Rafting mitmachen. Kostet recht viel aber ich habe Lust drauf. Leider ist der Wasserstand zu niedrig, so dass sie diese Touren momentan nicht anbieten. Mmh. Wie schonmal als ich irgendwas machen wollte. Ich bin dann nach Eidslandet, wo ich mit meinen Eltern vor 12 Jahren Urlaub machte. Es war schoen den Ort wieder zu sehen. Es hatte sich einiges verændert, doch der wiedererkennungswert ist erhalten geblieben. Ist eben nur ein kleines Dorf am Ende eines kleinen Fjords. Hammer Landschaft und die Menschen hier sind sehr dørflich. Habe mich mit zweien der alten Vermieter unserer Unterkunft unterhalten, die ich durch Zufall getroffen habe. Sie haben mir einen Kaffee spendiert und wir haben bestimmt 45min erzaehlt. Aus der Kanutour, die ich dort machen wollte wurde nichts, da der Vermieter des Kanus alleine im einzigen Einkaufsladen dort war und er nicht weg konnte um mir das Kanu zu geben. Nach mehrmaligen hin und her, gab er mir die Adresse eines anderen Mannes, der ein paar Berge weiter oben an ein paar Seen wohnt und der Kanus vermietet. Ich bin nach einer længeren Pause dahin. Hammer Weg! Der Weg nach Eidslandet ist schmal mit vielen, schmalen, dunklen und handgemeisselten Tunneln. Aber der Weg nach oben zu den Bergseen setzte noch eins oben drauf. Zwar keine Tunnel, aber schmaler und STEILER!!! ich haette gerne gewusst, wieviele Hoehenmeter ich auf der Fahrtstrecke gemacht habe. Geschætzt bestimmt 150-200m auf 500m fahren?!!? Es war jedenfalls steil! Oben angekommen lieh ich mir den kanadier und fuhr ueber den See. Fuehlte mich dabei etwas wie Winnetou. Die Landschaft war der Hammer und ich sass hinten im "Einbaum" und musste abwechseln rechts und links paddeln. :-) Ist schon komisch, wenn man rings um sich nur Wald sieht und nichts hoert, ausser das Rauschen des Windes durch die Bæume. Hinterher habe ich mit dem Vermieter erzaehlt, wo ich wie schon in Trondheim hoerte, dass die Deutschen bekannt sind in Norwegen Urlaub zu machen und all ihre Verpflegung mit zu birngen. Sie wollen die Landschaft und kein Geld ausgeben. Richtig! Aber ist ja auch verstændlich. Wuerden die Norweger genauso machen, wenn sie in der Situation wæren. :-) Bin nach einem længeren Gespræch mit vielen anderen Themen los Richtung Oslo. Hier habe ich nach der Paddeltour eigentlich ein Bischen mit dem Urlaub abgeschlossen, denn es geht nun definitv Richtung Heimat. Abends muss noch eine Faehre nehmen und fahre noch viel. Die Landschaft wiederholt sich und wird trotzdem es wunderschoen ist ein wenig langweilig. Dann gerate ich an einen langen Aufstieg, der langsam ist, da in den Serpentinen viele LKWs und Busse vor mir sind. Ueberholen ist meist nicht moeglich. Ich gelange dann nach der strapazioesen Teilstrecke auf eine unglaublich schoene Hochebene nahe der Stadt Geilo (gespr.: Jeilo). Es ist megaKalt hier oben, so dass ich alles Anziehe was ich habe und trotzdem friere. Oben verweile ich trotzdem bei einigen einzigartigen Panoramablicken. Will aber eigentlich nur noch ins Flachland. Die Hochebene allerdings erstreckt sich ueber weite Entfernungen, so dass auf dieser in Feucht-Klater Luft und bei starker Bewølkung ca. 100Km zuruecklegen muss. Es ist abends um 19Uhr. Das Wetter wird schlechter. Teils beginnt es zu regnen. Auf einem weit entfernten Gipfel, den ich links von mir sehen kann, ist komplett Eis oben drauf. Das kuriose ist, dass der Gipfel sich genau in meiner Hoehe befindet. *bibber* Ich komme dann spæter nach Geilo und es ist ein wenig wærmer, sonst ist das Wetter unverændert. Ich stoppe an einem Supermarkt und will mich aufwærmen. Kaufe einen Schokoriegel und die nette, junge Frau an der kasse sagt, ich koenne mich beim Kaffe einfach bedienen -ohne zu zahlen. Spæter komme ich mit ihr ins Gespræch. Sie kann nur wenig mehr Englsich als ich Norwegisch. So entwickelt sich aber ein echt witziges gespræch. Was die junge Kubanerin nur in diese Kalte Gegend verschlagen hat? Sie meint in Oslo ist das Wetter besser. Ich will ein Foto mit ihr und fahre dann weiter. Muss ja noch irgendwo uebernachten. Fahre weiter und es regnet kurz. Entdecke in der Dæmmerung ein Schild "Meteoritenkrater rechts 2Km". Biege ab und bin vøllig alleine an dem sehr auf tourismus ausgelegten Ort. Muss am Schlagbaum auch keinen Eintritt zahlen. :-) Finde die Meteoritenspuren und bin beeindruckt. Leider zu dunkel zum fotografieren und ich suche mir in der Gegend eine nasse Wiese, auf der ich keine Zeremonie mache und einfach in meinem Zelt schlafen gehe. Morgens will ich Fotos schiessen.


Mit dem Motorrad durch den længsten handgemeisselten Tunnel in Nordeuropa. Es ist sehr dunkel und schmal. Damals wurde noch keine Beleuchtung eingebaut. Fuer mich aber kein Problem mehr, da ich mittlerweile einen gut ausgepraegten Tunnelblick habe. :-)

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Montag, 16. August 2010

Auf dem Weg nach Eidslandet

Das HammerPanorama am Bergsee. Danach geschah es....

Der improvisierte Deckel der Werkzeugrolle - fixiert mit Kabelbindern.

Das erste Gruppenfoto auf der Reise. (fast)
"HornyKnut" - der eigentlich gar nicht Horny ist, weil er ja keine Hoerner hat- wollte erst nicht fotografiert werden, habe ihn nach dem fuenften Versuch des Fütterns und Streichelns aber ueberlisten koennen. Seine Freunde haben in der Zeit Trucks, Busse und Wohnmobile auf der Landstrasse am weiterfahren gehindert. Wir haben uns auf der Streichelwiese vergnuegt.



Am Ausgang eines 7km langen, kalten Tunnels entdecke ich diesen Berggipfel mit blauem Eis oben drauf.....



Bin heute bereits 300km gefahren und es ist 19:45Uhr. Heute Morgen habe ich in einem InternetCafe eine Motorradwerkstatt in Oslo herausgesucht, die mir am Mittwoch oder Donnerstag neue Reifen montieren sollen. Denn der Hinterreifen ist in der Mitte schon weniger als Profillos. :-/ Bis nach Berlin geht das glaube ich nicht gut. Habe mich deswegen entschieden, die Reifen hier fuer teures Geld (mehr sage ich hier nicht) :-) noch in Norwegen wechseln zu lassen. Sicher ist sicher.
Morgens hatte ich ein tolles Gefuehl, dass es ein guter Tag wird. Mir ging es gut. Fand auf einem Berg ein Hammer Panorama mit einem sagenhaften Bergsee. Fahre mit dem Motorrad etwas ueber Stock und Stein auf dem Parkplatz und Stopp. Foto hier, Foto da und weiter ueber Stock und Stein. Die Huegel auf dem Parkplatz sind so heftig, dass ich mir denke, eigentlich muesstest du hier mit deiner Werkzeugrolle aufsetzen. Habe aber nichts gemerkt und fahre weiter. Nach 500m so ein kurzes "klack" am rechten Fuss. Schaue runter und denke"war bestimmt nur nen Stein". Denkste! weitere 300m weiter schaue ich runter und meine Werkzeugrolle ist offen und die Luftpumpe guckt raus. Mist! Angehalten und es fehlen schon Werkzeuge. Fahre zurueck. Finde nichts. Laufe zurueck in einer Bullenhitze und finde nichts. Ausser ein rundes Irgendwas, was meinen fehlenden Deckel super ergænzen soll. Bin mir unsicher was fehlt. Denke aber, dass es ein paar gute Maulschluessel (17/24) und eine Kombizange sein werden. Aergere mich und fixiere das runde irgendwas an der Rolle. Beschliesse den Tag ruhig angehen zu lassen und besonders aufmerksam zu sein. Habe oft gehört, dass die Rueckfahrt besonders gefaehrlich ist, weil man etwas entspannter und sorgenfreier wird und das Ziel kurz vor Augen hat.
Fahre ansonsten heute viel Motorrad, geniesse die Landschaft und die Einsamkeit, denn bin heute immernoch kontaktscheu. Ist auch nicht mehr so spannend, die Menschen auf dem Lande hier kennen zu lernen. Ist eben alles schon sehr westlich. Fahre durch viele Tunnel, teilweise bis zu 7Km lang. Teils sind sie so kalt, dass man friert und sie riechen wie alte, feuchte Bunker. Ausserdem sind sie schlecht beleuchtet, dass ich durch mein getøntes Visir, das sonst super ist, wirklich schlecht sehe. Freue mich jedesmal draussen zu sein.
Werde mir Heute abend wieder ein wilden Campingplatz suchen. Bin jetzt 70km noerdlich von Voss und werde auf dem Weg dahin etwas finden muessen.

Auf dem Weg zum Trollstigen

Der Blick auf den Trollstigen vom Trollvegen aus - es ist 19Uhr und A-kalt obwohl hinten die Sonne scheint -- Aber eben nur hinten....

Mein Abendlicher, wilder Campingplatz, im Kocher ist die Broccolicremesuppe. :-)

Der Blick ins Fjord vom Zeltplatz aus.

Morgentlicher Blick aus dem Zelt.... :-) Guten Morgen


Heute ist ein etwas Kontaktfauler Tag. Ich will irgendwie meine Ruhe haben. Habe so eine Art Sinnkrise vor der letzten Woche im Urlaub. Habe noch einmal mit Steeg von Beate telefoniert und heute insgesamt 450km gefahren. Anstrengender Tag, aber sehr viel Spass durch die Unmengen an Serpentinen. Dabei konnte ich auch ein wenig den Kopf frei bekommen. Wer selber Motorrad faehrt, weiss wovon ich rede. Man haette alle 20Meter anhalten koennen um ein Foto zu machen. Leider ist meine Speicherkarte wiederholt voll, so dass ich da etwas gebremst bin. Ist ja auch langweilig, wenn man 1000 Berge auf 2000 Fotos hat. Trollstigen ist ein Touristenort, wo alles hochgekarrt wird, was eine Hand und ein Portmonaie hat. Der Weg ansich geht aber. Ist sehr spektakulaer, die heftigen Serpentinen zu fahren und oben den Ausblick zu geniessen. Zum Glueck waren oben nicht soviele Touris. Wobei ich sagen muss, dass ich auch andere Strassen sah, die teilweise noch krasser waren (Geirangerfjord - Geiranger Richtung Trollstigen). Abends finde ich einen tollen Platz zum Wildcampen, genau an dieser eben genannten Serpentinenstrecke. Auf einer blickgeschuetzten Wiese neben der Strasse stelle ich mein Zelt hin, mache mir eine Suppe denn es ist sehr sehr kalt hier oben und ich vermisse meine Wollmuetze. Spæter trinke ich ein glæschen Wein und rauche ein Zigarillo. Ich habe gut geschlafen und wache morgens mit einem Hammer Panoramablick auf. Mache mich dann auf den Weg Richtung Eidslandet. Meine Eltern kennen den Ort. Ansonsten ist er nicht weiter von Bedeutung. :-)


Wer mit mir ein Stueck den Trollstigen hochfahren will, kann sich dieses Video anschauen:

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Auf Wiedersehen Trondheim

Der alte Hafen von Tronndheim.

Eine alte Hafenbruecke - sehr touristisch.
Alles nur 150m von meiner Pilgerherberge entfernt.



Ich habe mich nachdem ich mit Beate telefonierte auf zum "3B" gemacht. Es waren noch mehr Dartspieler als gestern da und sie haben ein kleines Turnier gespielt. Ich machte mit, obwohl viele von ihnen bei der Dart-EM mitspielen, die MitteOkober in Amsterdam stattfindet. Ich bin auch als Erster ausgeschieden. :-) Hab mich gut mit Beate und Steeg unterhalten. Ich sollte auch an ihrem Telefon den Uebersetzer zu den Deutschen freunden machen. Denn die in D koennen schlecht Englisch und in N koennen kein D. Witzige Situation. War aber auch teils etwas bloed, wenn ich etwas uebersetzen sollte, was ich nicht konnte. Spæter sind wir dann noch in einen Pub gegangen, wo aber nicht viel los war. Die beiden wollten zurueck ins 3B und ich entschied mich die Clubs zu erkunden. Wir haben schon vorher abgemacht, dass Beate im Oktober ihre bekannten in Deutschland besuchen will. Wir wollen uns dann irgenddwo in D treffen. In einem der kommenden Clubs wollten sie meinen Ausweis sehen, da nur Leute ueber 20 rein durften. Ich hatte meinen nicht bei. Konnte auf sein Fragen hin aber verstændlich machen, dass ich schon berufstætig bin usw. Dank meinses Touri-Bonus (glaube ich) bin ich dan drinnen! Das "Gossip" war recht leer, denn die meist jungen Leute verteilten sich ueber 4 Etagen!!! Eine Etage war allerdings proppenvoll dafuer gefiel mir die Musik hier aber nicht. Ich schnuppere rum und entscheide mich nach einem kostenfreien Wasser fuer einen anderen Laden. Im "Downtown" sind es nur 3 Etagen, es ist aehnlich leer. Die Musik ist besser. Ein Bier fuer 10€ muss reichen. Danach wieder Wasser. Mit einem Mal fuellte sich alles. Norweger sind Rudeltiere. Sie treten immer mindesten zu Dritt auf. So kann es auch sein, dass mit einem Mal 10 Frauen die Tanzflaeche stuermen. Das Downtown ist angenehmer, da auch Publikum in meinem Alter vertreten ist. Wie in allen Klubs hier ist es auch im Downtown so, dass es kein normales Tanzen gibt. Es ist immer gleich ein "ausflippen". Um 2 wird næmlich alles zu gemacht, daher muss ordentlich Gas gegeben werden. Ich tanze spæter auch. Es ist unglaublich, wie hier auf der Tanzflæche und auch zwischendurch gebaggert wird. Ich habe jemals noch kein vergleichbares Land kennengelernt! Es ist auch kein baggern indem man mit den Augen zwinkert oder einen "Spruch" macht. Hier gehts gleich zur Sache. Koerperkontakt wird gross geschrieben. So werde ich zum Beispiel auf der einen Tanzflaeche von einer blonden, gut aussehenden und gut proportionierten Norwegerin angetanzt, so dass es fast an eine Fortpflanzungszeremonie heranreichen koennte. Es ist heftig!!! Muss aber auch sagen, dass ich nicht weiss, ob ich meine Wunschfrau so kennen lernen moechte. Glaube nicht. Denn man weiss ueberhaupt nicht mit wem man es da zu tun hatte. Sie wusste bestimmt nicht mal, dass ich nicht ihre Sprache spreche. Bekomme ein wenig ein schlechtes Gewisssen, als ich in meine Pilgerherberge von Klosterverschnitt zurueckkehre. Geniesse aber die wenigen Stunden Schlaf, denn es gibt nur bis 10Uhr morgens Fruehstueck, was ich unbedingt mitnehmen will. Hier ist die Endstation der Pilgerer. Vieleicht kommen die mir deswegen alle so komisch vor. Freue mich jedenfalls weg zu fahren, denn etwas nerven die doch. Wære noch ein Tag Party gewesen, wære ich geblieben. O:-)
Ich mache ein Paar Bilder von Trondheim und mache mich auf Richtung Trollstigen. Verfahre mich mehrfach dank meines Navis und stosse dadurch aber den ganzen Tag regelmæssig auf unglaubliche Serpentinenstrassen. Diese machen enorm Spass. :-)

Schoene Kurvige Strecke in Norwegen... vor ist glaube ich ab und zu ein BMWfahrer zu sehen....

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Samstag, 14. August 2010

Norwegen

Kurzer Stop in Schweden.

Suchbild: Zwei Marios. Nur einer von beiden ist "super". :-)

Der Dom von Trondheim. Man beachte die vielen, filigran ausgearbeiteten Figuren in der Fassade! Noch viel schoener bei Nacht mit Beleuchtung...


Guten Morgen in Trondheim, nach einer fast durchzechten Nacht ein Traumpanorama, was mich ein Bischen an das Leinebergland erinnert.



Ich bin morgens aus dem Zelt gekrochen und fuehle mich sehr erholt nach dem anstrengenden Tag gestern. Ich hatte gestern auch ein erfrischendes Bad im schoenen, kalten See. :-) Nicht nur ueber dem steht heute morgen eine dichte Nebeldecke. Ich packe nach dem Fruestueck alles ein und will heute bis nach Trondheim in Mittelnorwegen kommen. Das sind rund 350km. Straffer plan. Kurz vor der Grenze, wo ich noch eine Schwedische Postkarte kaufte, traf ich wieder auf Robert mit seiner KTM. Welch ein Zufall. Er laechelt wieder kein Bischen und daher quatschen wir nur kurz und trennen uns dann wieder aufgrund verschiedener geplanter Routen. Ich will ja nach Norwegen, was ich nach Karte in wenigen Kilometern erreicht haben muesste. Es deutet aber auf der Strasse ncihts darauf hin, dass ich inNorwegen bin. Nur die Farbe der meist fehlenden Fahrbahnmarkierungen aenderte sich irgendwann. Eines muss ich nochmal sagen: Die Besten Strassen, auf der ganzen Reise hatte bisher Estland! Die Schweden und Finnen genauso wie die Norweger haben teilweise noch viel schlechtere Strassen die allerdings als gute Strasse gekennzeichnet sind! Nungut, das soll mich nicht stoeren. Will ja nur drueber fahren und nicht drauf schlafen. Das Wetter ist wieder guetig. Knapp 30Grad. teils bewølkt. Die Streckenfuehrung koennte schoener nicht sein. Viele Kurven, hoch, runter, tolle Aussichten, die man meist nicht sehen sollte, da man auf die Strassse gucken muss. Ich gelange spaeter an eine kleinere Grossstadt - Steinkjer. Wollte hier nur kurz was essen, denn es ist nach Mittag, aber hier ist sowas wie Stadtfest. Also laufe ich mal drueber. Ist auch ganz huebsch an zu schauen. Also ich meine die ganezen Norwegerinnen. O:-) Von denen habe ich aber keine Fotos gemacht. :-) Lediglich meinen Namensvetter habe ich mit mir zusammen ablichten lassen. Ich fahre nach einer kleinen Pizza weiter. Die Landschaft sieht nørdlich von Trondheim fast so aus wie im Alpenvorland. Kleine beschauliche Bauernhøfe und Ortschaften und bluehende Almwiesen mit vereinzelten kleinen Flusslaeufen. Ich erreiche nach insgesamt 4200km und 13 Tagen Trondheim am Freitag. Hier findet grade eine Siegerehrung eines Orientierungslaufes statt. Viele Menschen und Musik auf dem Markt. Ausserdem fallen mir erst nur einer dann aber dauernd rausgeputzte amerikanische Oldtimer auf, die den ganzen abend lang durch die Stadt fuhren. Drøhnendes grummeln, waerend sie gmuetlich in kleinen Grueppchen spazieren- bzw. Schaufahren. Gesehen werden! Ich finde keine Unterkunft und kein Internetcafe. Das kann ja wohl nicht sein!!! Auch in der Touri-info ist nichts zu holen. Die Kirche entpuppt sich als Treffpunkt fuer betrunkene Obdachlose - nicht gerade einladend. Mmh. Was nun. Es ist mittlerweile acht und und teilweise troepfelt es von oben. Ich will das Freitagabend-Nachtleben in Trondheim erleben und nicht irgendwo weit draussen auf einem Campingplatz schlafen. Also Stelle ich zoegernd mein Motorrad am Hafen ab, ziehe mich um und mache alles regenfest. Gehe dann los um das Nachtleben zu erkunden. Gehe zuerst in eine nette, kleine Bar. Vorwiegend Leute um 50-60 Jahre. Doch ich trinke ein Bier. Wohlwissend, dass ich spaeter evtl. nochmal fahren mus und jetzt eins trinken koenne. Ich komme mit einem Paerchen ins Gespræch, die sich spaeter als Geschwister herausstellen. Beide sehr nette Norweger. Spaeter gehen sie nach Haus und ich in die naechste Bar (B3), die nicht weit ist. Dort schaue ich bei ein paar Dartspielern zu. Nach einer Minute grinst Beate und quatscht mich an. Hin und her, sie erklært mir auf englisch die Regeln des Spieles, was sie gerade spielen und ich werde eingeladen. Pløtzlich sind noch weitere Leute da und wir spielen zu sechst. Beate ist sympatisch und aufgeschlossen, genau wie die meisten Anderen. Sie hat Freunde in Hamburg - Harburg. Habe generell den Eindruck, dass die Norweger den Deutschen gegenueber sehr aufgeschlossen sind. Wir spielen alle ca. 6 Runden, was bis ca. halb eins dauert. Ich komme noch mit dem Top-Darter (spielt in der EU-Liga) ins Gespræch. Er ist auch sehr entspannt und empfielt mir sein Dorf, um dort waldnah das Zelt hin zu stellen. Wegbeschreibung auf Bierdeckel und eingesteckt. "Vielleicht sehen wir uns Morgen frueh...." Spaeter geht Beate ins Carl-Johan. Ein Pub in dem ein Freund von ihr Dj ist. Der Laden ist gut leer und wir treffen einige Bekannte von Beate. Sie ist in Trondheim geboren und kennt jeden! Sie hatte vor 5 Tagen eine KnieOP, kann daher nur humpeln, geschweige dann Tanzen. Leider schliessen in Trondheim alle Bars um Punkt 2Uhr. Daher ist der Abend entgegen meiner Hoffnung recht kurz. Beate (36) telefonierte zwischendurch mit ihrem Mann, ich erfahre dass sie zwei Kinder hat (Zwillinge) und sie mich sehr gerne bei ihr aufnehmen wuerde, da ich ja immernoch keine wirkliche Unterkunft habe, es aber nicht tun noechte, da ihr Mann gerade Lachsfischen ist und erst morgen wiederkommt. Verstehe ich sehr gut! Kein Ding! Ich werde definitiv klar kommen! Wir tauschen Nummern und verabreden uns fuer den kommenden Tag mit Ehemann. Ich finde in den anderen Læden auch nur noch betrunkene, ausgelassen feiernde Leute, auf deren Level ich nach meinen unzaehligen Glaesern Wasser auch nicht mehr bin. Ziehe mich dann an, gebe die Adresse von dem TopDarter ins Navi ein und erreiche nach 15min Fahrt einen idyllsichen Vorort, der ruhiger nicht sein kann. Man hørt NICHTS! Bekomme ein ungutes Gefuehl mit dem Motorrad durch den Ort zu "bollern". Auf der beschriebenen, kilometerlangen Strasse weiter hinten im Wald finde ein ruhiges plætzchen fuers Zelt. Mir ist etwas unwohl dabei. Dennoch, es ist 4Uhr morgens und ich kann gut einschalfen. :-)
Am kommenden Morgen wache ich auf und bleibe noch etwas liegen. Es laufen gegen halb elf zwei Einheimische vorbei, die ihren Gang verlangsamen, etwas reden, etwas lachen. Ich verstehe nur ein Wort: "Student". Spæter verlasse ich das Zelt und erlebe einen fantastischen Blick ueber einen riesen See im Tal und ueber die Vororte von Trondheim. Neben mir entdecke ich einen Ameisenhaufen, der mich allerdings in Ruhe gelassen hat. :-)
Nach dem Fruehstueck fahre ich zurueck nach Trondheim und finde nach kurzer Recherche eine Pilgerherberge mit Internet, Einzelzimmer und Fruehstueck. *Traumhaft*!
Es ist alles sehr religiøs eingerichtet. Logisch! Im Hintergrund læuft Kirchenmusik und im Empfangsbereich brennt eine Kerze. Ich fuehle mich nicht unwohl. Ein schlechtes Gewissen habe ich auch nicht, war ja gestern eine Weile in der Trondheimer Kirche gewesen. :-) Nachdem ich eingecheckt habe esse ich einen Kuchen und einen Kaffee dazu. Ich treffe auf eine gleichaltrige Deutsche, die diesen 600km Pilgerpfad von Oslo bis Trondheim wirklich gelaufen ist. Sie ist sehr mitteilungsbeduerftig und wir quatschen eine Stunde. Anschliessend gehe ich duschen und esse eine Banane. Dann bekomme ich eine SMS von Beate, ob ich noch in Trondheim bin. Ja, und wir verabreden uns....